Kinnekulle-Diabas


Heute möchte ich Euch einen meiner optischen „Lieblingsschliffe“ vorstellen. Es handelt sich um einen Dünnschliff vom Kinnekulle-Diabas, den ich während meines Urlaubs an der Ostsee gefunden habe.

Rein äußerlich vielleicht nicht der schönste Stein, er ist aber leicht zu identifizieren und gehört, weil eindeutig dem Kinnekulle zuzuordnen, zu den Leitgeschieben mit denen die eiszeitlichen Gletscherbewegungen nachvollzogen werden können.

Kinne Kulle Diabas Stein
Kinnekulle-Diabas

Hier kommt er ursprünglich her:

Es ist relativ leicht einen Dünnschliff aus diesem Gestein anzufertigen, da er relativ weich ist und kaum Quarz enthält. Zudem sind die zahlreichen Plagioklasleisten sehr hilfreich, um die Schliffdicke zu kontrollieren (sollten grau im XPL sein).

Kinne Kulle Diabas Schliff

Kinne Kulle Diabas
Kinnekulle-Diabas – oben: Dünnschliff, unten: zwischen gekreuzten Polfiltern

Bei mikroskopischer Betrachtung sind im Dünnschliff hauptsächlich mit Plagioklas verwachsener Augit sowie umgewandelter Olivin (gelbbraune Reste) zu finden.

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Wenn Ihr Anmerkungen habt, schreibt mir einfach.